Medienmitteilung vom 21.9.2011
(nqb) Schulwege von über 1km sollen auf dem Bruderholz die Regel werden.
Wird HARMOS so wie vom ED geplant im Bruderholz eingeführt, werden 30-50% der im
Quartier wohnhaften Kinder im Gundeli-Quartier eingeschult werden müssen. Dies mit
einschneidenden Konsequenzen für die Länge und Sicherheit des Schulweges, die Einheit des Quartiers und die Attraktivität des Quartiers für Familien.
Gemäss HARMOS wird die Volksschule reformiert. Neu werden die Kinder 6 statt wie bisher 4 Jahre lang die Primarschule besuchen. Die Orientierungsschule wird es nicht mehr geben. Dies hat auch Auswirkungen auf die Zuteilung der Kinder zu Schulhäusern im Bruderholzquartier. Während bisher im Bruderholzschulhaus 4 Jahrgänge in jeweils 3-4 Primarklassen unterrichtet werden, sollen zukünftig für 6 Jahrgänge jeweils nur noch 2 Klassen eröffnet werden.
Gemäss HARMOS wird die Volksschule reformiert. Neu werden die Kinder 6 statt wie bisher 4 Jahre lang die Primarschule besuchen. Die Orientierungsschule wird es nicht mehr geben. Dies hat auch Auswirkungen auf die Zuteilung der Kinder zu Schulhäusern im Bruderholzquartier. Während bisher im Bruderholzschulhaus 4 Jahrgänge in jeweils 3-4 Primarklassen unterrichtet werden, sollen zukünftig für 6 Jahrgänge jeweils nur noch 2 Klassen eröffnet werden.
Dies hat nach den derzeitigen Plänen des EDs zur Folge, dass grundsätzlich nur noch Kinder
die südlich der Linie Bruderholzalle- Novarastrasse wohnen dem Bruderholzschulhaus zugeteilt werden. Auf dem Bruderholz, dem südöstlichen Randquartier von Basel-Stadt, trifft dieses
Vorgehen auf Wiederstand nicht nur von den Eltern der betroffenen Kindern. Anstatt den Wandel des Quartiers, das zur Zeit einen Generationenwechsel erlebt, zum Wohnraum
für junge Familien zu unterstützen, halten die Behörden solche Familien vom Bruderholz fern, indem sie im Vergleich zum Kantonsdurchschnitt zu wenig Raum für die Primarschule zur Verfügung stellen.
Der Neutrale Quartierverein und Vertreter de Elternrates haben schon in Frühjahr Kontak zum Erziehungsdepartement gesucht, um mit konstruktiven Vorschlägen verbesserte Übergangslösungen zu finden und um auf das überdurchschnittliche Wachstum der Altersgruppe der 0-5 Jährigen auf dem Bruderholz aufmerksam zu machen. Leider wird keiner der Vorschläge vom ED umgesetz oder auch nur näher geprüft. Dies hinterlässt im Quartier den Eindruck, respektive die Gewissheit, dass für die Planer im ED weder die Bedürfnisse von Primarschulkindern nach einem kurzen und allein zu bewältigendem Schulweg, noch Fragen einer sinnvollen Stadtentwicklung, ganz zu schweigen einer Quartierentwicklung eine Rolle spielen.
Am 21.9.2011 reichte darum der NQ Bruderholz und der Elternrat des Bruderholzschulhauses eine Petition mit der Aufforderung an den Regierungsrat ein, dass Primarschulkinder auf dem Bruderholzdem ihrem Wohnort nächstgelegenen Schulhaus zugeteilt werden, die natürlich Einheit des Quartieres zu respektieren und für sichere Schulwege für alle Schüler zu der beiden Schulhäusern zu sorgen.


















